Anja 30 min. 50 min.

Krümelig, schokoladig, cremig, beerig…

Dieser Johannisbeere-Schoko-Streuselkuchen ist der perfekte Sommerkuchen. Anlässlich des Geburtstags meines Freundes wollte ich einen sommerlichen Kuchen backen, am liebsten mit einer leckeren Beere – Sommer ist schließlich Beerenzeit. Per Zufall habe ich dann gesehen, dass Johannisbeeren im Angebot waren. Somit wurde mir die Entscheidung, was ich für einen Kuchen backe, schnell abgenommen. Ein einfacher Johannisbeere-Streuselkuchen war mir aber irgendwie zu unkreativ. Also habe ich mir überlegt, er soll außerdem cremig und schokoladig werden. Hier ist das Ergebnis :)

Zutaten für eine Springform (18cm):

Für die Füllung:

450ml                   Sojamilch

1 Pck.                    Vanillepudding, vegan (z.B. Alnatura)

3 EL                        Agavendicksaft

Für den Boden & die Streusel:

160g                      Datteln, eingeweicht

200g                      Dinkelmehl (Typ 1050)

30g                        Kakaopulver, roh stark entölt

½ TL                       Vanille, gemahlen

Prise                     Salz

60g                        Margarine

Sonstiges:

200g                      Johannisbeeren (Netto-Gewicht)

n.B.                       Puderzucker

 

Zubereitung:

Bevor ihr mit dem Kuchenbacken beginnt, solltet ihr schon einmal die Datteln einweichen. Das spart euch nämlich Zeit. Kocht dazu einfach etwas Wasser im Wasserkocher und übergießt die Datteln damit. Lasst sie dann für mindestens 10 – 15 Minuten einweichen.

Bei diesem Kuchen bietet es sich an, mit der Füllung zu beginnen, da es sich hierbei um einen Vanillepudding handelt und dieser vor der Weiterverwendung auf jeden Fall etwas abkühlen sollte. Dazu messt ihr zunächst 100ml Sojamilch ab und vermengt diese mit dem Vanillepuddingpulver. Parallel dazu erwärmt ihr die übrigen 350ml Sojamilch in einem Topf. Sobald die Milch hochkocht, rührt ihr das gemixte Puddingpulver unter und lasst den Pudding für eine Minute kochen. Rührt dabei kontinuierlich um! Anschließend nehmt ihr den Pudding von der Herdplatte und lasst ihn etwas abkühlen. Da ich persönlich kein großer Fan von Puddinghaut bin, rühre ich meinen Pudding im weiteren Verlauf alle paar Minuten um. Außerdem solltet ihr nach circa 15 Minuten den Agavendicksaft unterheben :)

Heizt nun euren Backofen auf 160°C vor.

In der Zwischenzeit, wo der Pudding abkühlt, stellt ihr den Kuchenteig her. Es handelt sich dabei um einen Mürbeteig. Zunächst gießt ihr das überschüssige Wasser eurer Datteln ab. Gebt die aufgeweichten Datteln dann in euren Mixer und mixt sie so lange, bis ihr eine klebrige Masse erhaltet. Bei meinem Mixer führe ich ungefähr vier Durchgänge durch, bei denen ich die Datteln auf mittlerer Stufe zerkleinere und sie jedes Mal mit meinem Schaber wieder nach unten schiebe.

Anschließend siebt ihr das Dinkelmehl sowie das Kakaopulver auf eure Dattelmasse.

Im folgenden Schritt fügt ihr die gemahlene Vanille, die Prise Salz sowie die Margarine hinzu. Verknetet dann alle Zutaten so lange, bis ihr einen krümeligen Teig erhaltet. Um zu überprüfen, ob euer Teig gut geworden ist, nehmt ihr am besten ein paar Krümel zwischen die Finger und versucht diese zu formen. Wenn ihr aus den Krümeln kinderleicht eine Kugel formen könnt, dann ist er genau richtig.

Nun fettet ihr eure Springform ein und verwendet zwei Drittel des Teiges für euren Boden. Drückt diesen in die Springform und achtet darauf, auch den Rand zu formen. Da ihr eine relativ flüssige Füllung habt, ist es wichtig, dass diese von einem Teigrand in Form gehalten wird. Orientiert euch dabei am besten an dem unteren Bild. Piekst dann ein paar Mal mit einer Gabel in euren Boden und schiebt ihn dann für 10 Minuten (160°C Umluft) in den Ofen.

Nach Verstreichen der Backzeit könnt ihr euren Kuchen auch direkt mit der Vanillecreme füllen. Verteilt anschließend die Johannisbeeren und dann die übrigen Streusel darauf.

Nun wandert das Baby erneut in den Ofen. Backt den Kuchen am besten auf der untersten Schiene für 40 Minuten auf 160°C Umluft. Die Füllung wird noch nicht fest sein, wenn ihr den Kuchen aus dem Ofen holt. Lasst euch davon bitte nicht irritieren. Sobald der Kuchen komplett erkaltet ist, ist auch eure Füllung fest.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken :)