Anja 10 min. 15 min.

Selbstgemachte Proteinriegel sind sehr schnell zubereitet und bieten eine hervorragende Alternative zu überteuerten veganen Proteinriegeln, die man oftmals nur über das Internet beziehen kann. Der weitere Vorteil ist, dass ihr bei selbstgemachten Proteinriegeln selbst über den Zuckergehalt entscheiden könnt. Gekaufte Proteinriegel enthalten sehr oft viel Zucker. Um diesen Nachteil zu umgehen, solltet ihr natürlich auch darauf achten, dass ihr bei dem Kauf eures Proteinpulvers nicht in die gleiche Falle tappt – denn auch hier gibt es völlig überzuckerte Angebote. Ich habe mit dem veganen Proteinpulver von Soy Peak sehr gute Erfahrungen gemacht. Wenn ihr vergleichbare vegane Proteinpulver kennt, dann würde ich mich über Nachrichten und weitere Informationen sehr freuen :)

Zutaten für 10 Riegel:

40g Haferflocken, gemahlen zu Mehl (n.B. glutenfreie Haferflocken)
75g veganes Proteinpulver (z.B. Soy Peak Neutral)
1 TL Zimt
½ TL Vanille, gemahlen
50g Rosinen
50g Datteln, in Wasser eingeweicht
70g Erdnussmus
130ml Sojamilch
3 EL Agavendicksaft

Zubereitung:  

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, ist die Zubereitung kinderleicht. Im ersten Schritt mahlt ihr zunächst (falls ihr dies nicht bereits getan habt) eure Haferflocken, sodass ihr ein feines Mehl erhaltet. Im Thermomix dauert dies nur wenige Sekunden. Ich zerkleinere die Haferflocken in zwei Schritten: Stufe 6 für 10 Sekunden und anschließend noch einmal Stufe 7 für 5 Sekunden, welche ich danach für weitere 5 Sekunden auf Stufe 8 hochdrehe. Orientiert euch für eure Ergebnisse gerne an dem unten abgebildeten Foto. Füllt das Hafermehl dann in eine separate Schüssel um und vermengt es dort mit den restlichen trockenen Zutaten, dem Proteinpulver, dem Zimt sowie der gemahlenen Vanille. Fügt dann noch die Rosinen hinzu und vermengt alles gut, sodass die Rosinen von den trockenen Zutaten ummantelt sind.

Im nächsten Schritt gebt ihr die eingeweichten Datteln zusammen mit dem Erdnussmus in euren Mixer. Mixt beide Zutaten so lange bs ihr eine cremige Paste erhaltet. Im Thermomix dauert dies auf Stufe 7 nur ungefähr 10 Sekunden. Schabt die Dattel-Erdnuss-Paste dann mit eurem Teigschaber nach unten und fügt im nächsten Schritt die Sojamilch hinzu. Hebt diese vorsichtig unter, indem ihr den Thermomix für circa 20 Sekunden auf Stufe 5 bis 6 laufen lasst. Ihr erhaltet nun eine flüssige Konsistenz.

Dann hebt ihr schrittweise die trockenen Zutaten unter die feuchten Zutaten. Während ich also die Knet-Funktion beim Thermomix ausgewählt habe und diese für 2 Minuten auf Stufe 1 habe laufen lassen, habe ich portionsweise die trockenen Zutaten sowie die 3 Esslöffel Agavendicksaft von oben in den Mixer gegeben.

Anschließend presst ihr die Masse in eine geeignete Backform, welche ihr im Idealfall vorher mit Backpapier ausgelegt habt. Die Größe der Backform ist dabei im Grunde genommen irrelevant, denn ihr entscheidet selbst, wie hoch oder breit eure Proteinriegel hinterher sein sollen. Ich habe die Masse ungefähr auf einer Größe von 24 x 14cm verteilt – die Riegel sind dadurch eher dünn geworden. Beim nächsten Mal würde ich sie auf einer kleineren Fläche verteilen, damit die Riegel etwas höher werden. Die ideale Höhe eines Proteinriegels ist meiner Meinung nach ungefähr 2 bis 2,5 cm. Diese Proteinriegel waren leider nur circa 1,5 cm hoch.

Dann stellt ihr die Masse über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen könnt ihr sie dann beliebig zuschneiden. Die Riegel halten sich luftdicht verschlossen im Kühlschrank ungefähr eine Woche :)