Brot & Brötchen

Dinkel-Burgerbrötchen (Vollkorn)

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Ich liebe selbstgemachte Burger! Und am besten schmecken sie mir, wenn ich auch die Burgerbrötchen selbstgemacht habe. Leider bleibt dazu nicht immer Zeit und manchmal greife ich dann doch auf gekaufte Brötchen vom Bäcker zurück. Im Falle von Mini-Burgern jedoch bleibt mir keine andere Wahl, denn welcher Bäcker bietet schon Brötchen ohne Weizen in dieser Größe an? Man hat ja so schon oft Probleme überhaupt ein 100%-iges Dinkelbrötchen zu finden… Also heißt es: selbst kreativ werden!

Burgerbrötchen unterscheiden sich von einfachen „Sonntagsbrötchen“ darin, dass sie leicht gesüßt werden und neben dem Wasser noch Milch als weitere Flüssigkeit verwendet wird. Außerdem wird häufig ein Ei hinzugefügt, damit die Burgerbrötchen noch weicher und fluffiger werden. Für mich heißt das konkret: Weizenmehl ersetzen, Zucker ersetzen, Milch ersetzen und Ei ersetzen… Das hört sich zunächst viel komplizierter an als es tatsächlich ist – seht selbst :)

Zutaten für 8 normale oder 16 Mini-Burgerbrötchen:

250g Dinkelmehl (Typ 630)
100g Dinkelvollkornmehl
1,5 TL Salz
2 EL Olivenöl
1 EL Agavendicksaft
120ml Sojamilch
120ml Wasser, lauwarm
½ Würfel Hefe, frisch (entspricht 21g)
1 Ei-Ersatz (z.B. von 3 Pauly)

Zubereitung:

Ich habe den Teig für die Burgerbrötchen im Thermomix zubereitet. Ihr könnt den Teig jedoch auch mit jedem x-beliebigen Handrührgerät zubereiten. Alles, was ihr dafür benötigt, sind Knethaken und ein leistungsstarkes Gerät, was nicht droht zu überhitzen, denn ihr müsst laaange kneten!

Im ersten Schritt vermengt ihr in einer großen Schüssel die trockenen Zutaten miteinander, also das Dinkelmehl, das Dinkelvollkornmehl sowie das Salz. Anschließend fügt ihr das Olivenöl, den Agavendicksaft sowie die Sojamilch hinzu. In einem separaten Gefäß löst ihr die frische Hefe in dem lauwarmen Wasser auf und gebt auch dieses über die trockenen Zutaten. Zuletzt rührt ihr euren Ei-Ersatz an. Ich habe dazu den Ei-Ersatz von 3 Pauly verwendet, bei dem ihr 10g Ei-Ersatz mit 40ml Wasser schaumig schlagt und ihn dann ganz normal unter die restlichen Zutaten hebt.

Dann geht es ans Kneten! Mit dem Thermomix geht das kinderleicht, denn ihr müsst einfach nur die Knetstufe einstellen und den Timer auf 8 Minuten setzen. Den Rest macht das Gerät für euch. Von Hand ist dies jedoch auch kein allzu großer Aufwand, möglicherweise wird nur euer Arm etwas lahm ;) Versucht jedoch bitte und unbedingt durchzuhalten, denn gerade beim Brot- und Brötchenbacken ist das Kneten der entscheidende Schritt, denn nur durch langes und ausgiebiges Kneten werden die Klebereiweiße im Mehl aufgebrochen und die Backwaren erhalten deutlich bessere Backeigenschaften (sie halten besser zusammen, gewinnen an Festigkeit, …)

Sobald ihr den Teig fertig geknetet habt, gebt ihr ihn in eine eingeölte Schüssel, deckt diese mit einem sauberen Geschirrtuch ab und lasst den Teig für 60 Minuten gehen. Der Teig sollte sein Volumen ungefähr verdoppeln!

Knetet den Teig nun noch einmal kräftig durch und formt dann zwei gleich große Kugeln aus ihm. Für 8 normale Burger, viertelt ihr die Kugeln dann jeweils, für 16 Mini-Burger achtelt ihr sie (der Teig hat so eine tolle Konsistenz, dass ihr ihn mit einem ganz normalen Küchenmesser schneiden können solltet) Aus den 8 beziehungsweise 16 Stücken formt ihr dann gleich große Teiglinge. Diese setzt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, wo ihr sie erneut für 30 Minuten gehen lasst.

Nach Verstreichen der Zeit heizt ihr euren Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vor. In der Zeit lasst ihr die Brötchen für weitere 10 bis 15 Minuten gehen. Sobald der Backofen die Temperatur erreicht hat, gebt ihr die Brötchen in den Backofen und backt sie dort für 10 Minuten auf 220°C. Anschließend reduziert ihr die Hitze auf 180°C und backt die Brötchen für weitere 10 Minuten. Die Brötchen sind fertig, sobald sie leicht goldgelb sind, sich oben knusprig anfühlen, sich aber dennoch ganz leicht zusammen drücken lassen, da sie so fluffig sind. Lasst die Brötchen dann einen Moment abkühlen ehe ihr sie für tolle Burger weiter verwendet! Viel Spaß damit :)

4 Kommentare

  • Elke

    Vorgestern gab es diese Brötchen als gesunde Alternative zu den bisherigen Weizenbrötchen.
    Schmecken sehr lecker, sind innen fluffig, außen knusprig. Genau wie es sein soll. Ich hab oben noch Sesam drauf gestreut.
    Lediglich Mehl musste ich noch ein bisschen dazu geben, weil mein Teig etwas klebrig war.
    Werden ab jetzt unsere Standartburger.

    • Anja

      Liebe Elke,
      das ist aber eine tolle Rückmeldung. Vielen herzlichen Dank!
      Schön, dass das Rezept bei dir so super geklappt hat! Die Idee mit dem Sesam ist auch toll. Das mag ich persönlich auch sehr gerne!
      Und guter Hinweis mit der Zugabe von Mehl. Wenn noch mehr Rückmeldungen dieser Art kommen, muss ich die Mehlmenge ggf. noch einmal anpassen.
      Liebe Grüße! :)
      Anja

  • Sara

    Sehr lecker die Brötchen, habe sie mit Hafermilch gebacken (Sojaallergie). Musste auch noch ca. 1 Hand voll Mehl hinzugeben, obwohl ich schon den Vollkornante erhöht hatte. Vermutlich würden auf die Mehlmenge jeweils 100ml Wasser und Pflabzenmilch ausreichen.

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